Eine Stadtteilzeitung für den Holtenser Berg

Bericht aus der Arbeit des Forum Plenum am 31.08. 2026

Pläne für eine Stadtteilzeitung für den Holtenser Berg

In Zukunft möchte das Forum GöNW eine Stadtteilzeitung mit dem Namen “Unser Holtenser Berg“ ein paar Mal im Jahr herausbringen und in alle Briefkasten stecken.

Die Zeitung soll den Zusammenhalt und die Identifikation der Bewohner/innen des Holtenser Berges mit ihrem Stadtteil fördern. Dafür sollen sie sich über alle Probleme und Veränderungen, die uns betreffen, gut durch die Zeitung informiert fühlen.

Deshalb soll regelmäßig von der Arbeit und den Zielen des Forums berichtet werden, das inzwischen über gute Kontakte zur Stadtpolitik verfügt und sich seit einigen Jahren erfolgreich um alle Probleme, Sorgen und Nöte des Holtenser Berges und vor allem um deren Lösung kümmert.

Auch von den verschiedenen Angeboten des Nachbarschaftszentrums und den Aktivitäten seiner verschiedenen Gruppen soll berichtet werden. Einige dieser Gruppen könnten Beiträge in Form von Rezepten aus der Kochgruppe, Bildern von der Malgruppe, Geschriebenem aus der Schreibgruppe, Fotos vom Berg, etwas für Kinder, Rätsel oder Ähnliches beisteuern, damit die Zeitung auch ein bisschen unterhaltsam wird. Damit sollen diese Angebote auch bekannter gemacht und für sie geworben werden. Die Programme vom NBZ und “Immer wieder freitags“ sollen ihren Platz finden und Leserbeiträge und Interviews sind stets willkommene Beiträge.

Da die kleine Redaktion das Blatt einfach und kostengünstig halten will, sollen für drei DinA Blätter, zu 12 Seiten geknickt, nur die Druckkosten und die Verteilungskosten anfallen. Geschäftliche Werbung wird es nicht geben und die Inanspruchnahme von KI soll in jeder Form ausgeschlossen werden.

Kommunalwahlkampf im Endspurt

Seit April waren die vier OB-Kandidaten für die Kommunalwahl einzeln bei uns im NBZ zu Gast, so dass wir sie näher kennenlernen und Fragen stellen konnten. Bei einer Podiumsdiskussion in der Musa konnten wir alle gemeinsam erleben.

Auffallend waren viele gute und sinnvolle Versprechungen zum Wohle der Stadt von allen Kandidaten, deren Finanzierung allerdings angesichts des verschuldeten Stadthaushaltes fragwürdig ist.

Alle Anwesenden wussten aber diese Möglichkeit des persönlichen Kennenlernens von wichtigen Stadtpolitikern sehr zu schätzen.

Was wird aus unserem Antrag zur Informationspflicht der Stadt?

Die Weststadt-Konferenz und das Forum GöNW haben mit Unterstützung von Ratsmitgliedern im Mai einen Antrag zur Informationspflicht an alle Ratsfraktionen verschickt. Damit soll den westlichen Stadtteilen das Recht auf zeitnahe Informationen zu allen sie betreffenden Angelegenheiten zugesichert werden, so wie es den Ortsräten zugesichert ist.

Die in der Weststadt bestehenden Bürger-Gremien haben seit etlichen Jahren gezeigt, dass sie engagiert und kompetent die Interessen ihrer Stadtteilbewohner vertreten. Deshalb sollten wir von Seiten der Stadt nicht nach freiem Gutdünken mal informiert werden und mal nicht.

Dieser berechtigte Wunsch wurde in einem Gegenantrag von SPD und CDU quasi abgelehnt, wobei man sich auf das rechtliche Argument stützt, dass unsere Gremien nicht durch Wahlen legitimiert sind. Daraufhin wurden beide Anträge vom Rat in den zuständigen Ausschuss verwiesen, der die Entscheidung über unseren Antrag aber dem neu gewählten Rat übergeben wird. Bis der sich allerdings neu konstituiert hat und arbeitsfähig ist, könnte ein halbes Jahr vergehen.

Daraufhin bat das Forum noch vor der Wahl alle Parteien, die sich um Sitze im Rat bewerben brieflich um eine Stellungnahme zu unserem Antrag. Grüne, Linke, BSW und Göttinger Linke stellten sich voll hinter unseren Antrag. Herr Dinger, SPD, sprach sich in einer Wahlbroschüre für Ortsräte aus. Die anderen Parteien antworteten nicht.

Die immer wieder diskutierte Frage nach einem Ortsrat für unsere Stadtteile zieht sich seit Jahren in die Länge. Unser jetziger Antrag will unser wichtigstes Ziel, unser Informationsrecht und damit auch eine Mitwirkung, schneller erreichen.

Verschiedenes

Die Mitgliederversammlung des Nachbarschaftsvereins musste verschoben werden, weil der Finanzverantwortliche aufhören wird. Bisher gibt es noch keine/n Nachfolger/in. Zur Entlastung wird zusätzlich ein vergüteter Minijob von 5 Stunden/Woche für die Buchhaltung des NBV geschaffen. Bei Interesse bitte im NBZ melden!

Für die Wahl zum Seniorenbeirat der Stadt werden noch Kandidaten gesucht. Bitte im NBZ melden!

Die Frage, warum die Städtische Wohnungsbaugesellschaft das Europaquartier nicht bauen kann, wird seit Jahren immer wieder gestellt. Nach Aussage von Herrn Schmelcher, dem Geschäftsführer, hat sie keine Kapazitäten dafür. Mit dem Ebertal, der Stockleff-Mühle, dem Heilsarmee-Gebäude und dem Hagenweg 20 ist sie völlig ausgelastet. Vor allem fehlt es ihr seit Jahren an Architekten, die offenbar nicht zu bekommen sind. Es liegt nicht am Geld, sondern am Personalmangel.

Termine

  • Freitag, 16.10. 17 h: KI und neuer Faschismus, Filmvortrag u. Diskussion, R. Mühlhoff und Attac –
  • Mittwoch, 28.10. 18 h: Masterplan Remigration, Rechtsextreme in der Villa Adlon in Potsdam, szenische Lesung des Berliner Ensembles u. Diskussion, mit Marcus Benzmann
  • Freitag 17 h 30.10. das Filmbüro zeigt: Heinz Erhardt –
  • Freitag 20.11. 17 h: Workshop Faktencheck mit Nadia Westerwald, Falschbehauptungen entlarven

Kommen Sie doch mal unverbindlich zu einer Forum-Plenum Sitzung!

Nächste Forumssitzung:

Montag, 28. September, 18.30 h im NBZ